AKTUELLES

 

Möglichkeiten und Grenzen staatlicher und nicht-staatlicher Deradikalisierungsprogramme

- am 26. Januar 2016 um 17 h ct an der HWR Berlin, Alt Friedrichsfelde 60, 10315 Berlin -

Versuche, Jugendliche und junge Erwachsene vom Einstieg in diverse Formen des gewaltbereiten politischen Extremismus abzuhalten, sindgrundsätzlich begrüßenswert. Ebenso, wenn es darum geht, Ausstiegswilligen den Weg in eine bürgerliche Normalbiographie zu ebnen.

Im Laufe der 1990er Jahre entstand, von Skandinavien ausgehend, eine Vielzahl von Ausstiegshilfen für Rechtsextremisten, nach "9/11" auch für Salafisten und andere gewaltbereite Islamisten wie etwa Rückkehrer aus Syrien und dem Irak, die sich an IS-Massakern beteiligten oder sie logistisch unterstützten. Der Beitrag stellt staatliche und nicht-staatliche Deradikalisierungsprogramme vor und diskutiert Chancen und Grenzen. Es wird die These vertreten, dass die Erfolge solcher Programme durchaus fraglich sind. und dass NGOs praktische Arbeit mit Aussteigern betreiben sollten, nicht aber Polizei- und Verfassungsschutzbehörden. Dazu bedürfen die NGOs jedoch breiter staatlicher und gesellschaftlicher Unterstützung. Hans-Gerd Jaschke ist Professor für Politikwissenschaft an der HWR Berlin, FB Polizei und Sicherheitsmanagement und Mitglied des FÖPS. Fragen des Umgang mit politischem Extremismus, insbesondere Rechtsextremismus, nehmen einen breiten Raum ein in seinen zurückliegenden Forschungen.

Zum Vortrag vgl. Hans-Gerd Haschke, Bekämpfung des Terrorismus - Was leisten Deradikalisierungsprogramme? In: Die Polizei 9/2015, S. 250-255.

Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit, bei einem Glas Wein oder Saft
(noch immer) auf das neue Jahr anzustoßen und ins Gespräch zu kommen.

So finden Sie uns: 
http://www.hwr-berlin.de/service/kontakt/standorte-und-lageplaene/campus-lichtenberg/
Bitte beachten Sie die Raumverlegung: Haus 6 B  Raum 066 (ist 
ausgeschildert)
Bitte teilen Sie uns für die Planung nach Möglichkeit kurz mit, wenn Sie 
teilnehmen möchten: 
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Evaluationsbericht des Ausstiegsprogramms NRW

Der Evaluationsbericht des Aussteigerprogramms für Rechtsextremisten des Landes Nordrhein-Westfalen ist jetzt verfügbar.
Hier gelangen Sie zu der PDF

 


 

Projekt "Bildung PRO Demokratie - Umgang mit Diversität, Rassismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit"

Einige Fakten zum Projekt:

Projektbeschreibung:

Bereits vor der Aufdeckung der von einer rechtsterroristischen Zelle (NSU) verübten Mordserie in Deutschland zeigten sozialwissenschaftliche Studien: In der Mitte der Gesellschaft ist ein Potential für Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung und Rassismus vorhanden. Im Rahmen des Projekts 'Bildung PRO Demokratie - Umgang mit Diversität, Rassismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit' werden diese Ergebnisse zunächst zentral gebündelt. Daraus wird anschließend ein Curriculum entwickelt, das in interdisziplinären Modulen über die theoretischen Hintergründe, Erscheinungsformen und Handlungspraxen aufklärt. Hierbei wird bewusst ein Paradigmenwechsel aus der Bildungsarbeit übernommen, indem eine Perspektive 'PRO Demokratie und Diversität' eingenommen wird.

Im kommenden Sommersemester 2015 wird das Curriculum in einer Pilotphase mit Partizipant_innen aus dem Kreis der Offenen Hochschule durchgeführt. Neben Teilnehmer_innen an Maßnahmen des 2. Bildungsweges, des 'Freiwilligen sozialen Jahres' (FSJ) und Multiplikator_innen aus Qualifizierungsmaßnahmen, sind ferner Abiturient_innen aus dem Kontext der Studienberatung der Leibniz Universität Hannover als Zielgruppe markiert.

Den Flyer finden Sie hier.

Bei Fragen senden Sie bitte eine E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  

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Tunnel Licht Blicke

Aus der Praxis arbeitsmarktorientierter Ausstiegsarbeit der Projektträger des XENOS-Sonderprogramms "Ausstieg zum Einstieg"

Buchumschlag der Publikation

Hrsg. Ralf Melzer,
Friedrich-Ebert-Stiftung, Forum Berlin, Projekt "Gegen Rechtsextremismus" - Berlin, 2012

Zwischen 2009 und 2013 werden aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) im Rahmen des XENOS-Sonderprogramms "Ausstieg zum Einstieg" Projektaktivitäten der ausstiegsorientierten Arbeit gegen Rechtsextremismus gefördert. Es war der Wunsch der Projektträger, sich in Form einer gemeinsamen Broschüre einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Sie möchten sowohl das bisher Erreichte dokumentieren als auch die Schwierigkeiten und Herausforderungen ihrer täglichen Arbeit beschreiben. In der Publikation werden auf diese Weise die Ziele und Themenfelder der einzelnen Projektträger verdeutlicht und die arbeitsmarktpolitische Dimension des XENOS-Sonderprogramms beleuchtet.
(aus dem Vorwort von Ralf Melzer)

Publikation als pdf-Datei


 

"Du bist mir nicht egal!" - Praxishilfen für die sozialpädagogische Arbeit mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen

Umschlagbild der Publikation

Diese Broschüre richtet sich in erster Linie an Praktikerinnen und Praktiker in der (Offenen und Mobilen) Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit, insbesondere an Schulen, sowie an kommunale Planungs- und Entscheidungsgremien im Jugendhilfebereich.
Sie soll Kolleginnen und Kollegen in der Jugendarbeit ermutigen, sich rechtsextrem gefährdeten und orientierten Jugendlichen als Zielgruppe in der pädagogischen Arbeit zuzuwenden, und für eine bessere Verankerung dieser Arbeit in den Regelstrukturen werben.

Hrsg.: Kontaktstelle BIKnetz – Präventionsnetz gegen Rechtsextremismus c/o gsub - Projektegesellschaft mbH

Den Download finden Sie direkt hier.

 


 

Am 19. März 2015 ist es wieder soweit.

„Verantwortung übernehmen im Norden“,

Verantwortung übernehmen im Norden ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe des Rates für Kriminalitätsverhütung Schleswig-Holstein, des Rates für Kriminalitätsvorbeugung Mecklenburg-Vorpommern, des DGB Nord und des Landespräventionsrates Niedersachsen.

Sie findet seit 2000 statt und beinhaltet vor allem die Vorstellung von politischen Strategien zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und zur Verhinderung von Gewalt gegen Fremde. Dabei werden Beispiele erfolgreicher Präventionsarbeit gegen rechtsextremistische und fremdenfeindliche Haltungen und Aktionen präsentiert. Seit 2003 wird die länderübergreifende Zusammenarbeit auf weitere Themenbereiche (wie z.B. 2003: Opferschutz/Opferhilfe, 2004: AussiedlerInnen) ausgeweitet.

Ziel der Veranstaltungsreihe Verantwortung übernehmen im Norden ist primär eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit dem Thema Rechtsextremismus, auch unabhängig von der Tagespolitik. Der Informationsaustausch zwischen den norddeutschen Bundesländern, zwischen den in der lokalen, staatlichen, institutionellen und betrieblichen Präventionsarbeit engagierten Menschen soll gefördert werden, um so das Netzwerk präventiver Arbeit zu stärken.

Die Veranstaltung findet am 19. März 2015 von 10:30 - 15:30  in Hamburg statt. Veranstaltungsort: Zentrum für Aus- und Fortbildung , Normanweg 26

Anmeldung
Zentrum für Aus- und Fortbildung
Normannenweg 26
20537 Hamburg
per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bitte die ausgefüllte Anmeldekarte (s. Programm, pdf, 1,07 MB) eingescannt oder alle notwendigen Daten in der Mail senden.

Die Vergabe der freien Plätze erfolgt analog der Reihenfolge der eingehenden Rückmeldungen. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei erreichbar.

 


 

Fachtagung zum Thema Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit vom Rechtsextremismus am 12.11.2014

Seit diesem Jahr besteht die Kooperation "Nordverbund", der Länder Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, deren verschiedene Einrichtungen qualifizierte Ausstiegsbegleitung und Distanzierungsunterstützung im Bereich Rechtsextremismus anbieten und über die Ländergrenzen hinweg zusammenarbeiten. Der Nordverbund möchte sich mit dem kommenden *Fachtag "Ausstieg aus dem Rechtsextremismus" am 12.11.2014 von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr an der LU Hannover vorstellen. *

Der Fachtag soll über den Nordverbund, sowie über aktuelle Erkenntnisse der Ausstiegsarbeit informieren und die Möglichkeit zum Austausch innerhalb verschiedener Workshops geben.
Begleitet wird der Tag von der Ausstellung des Beratungsnetzwerkes "Demokratie und Toleranz" Mecklenburg-Vorpommern und der Ausstellung "Rechtsextremismus heute" der ARUG/ZDB.

Wir würden uns freuen, Sie am *12.11.2014 in Hannover* begrüßen zu dürfen. Die Möglichkeit zur Anmeldung besteht sofort unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Nähere Informationen und das Programm entnehmen Sie dem Flyer.


 

Fortbildungen für Fachkräfte der Jugend(sozial)arbeit und Jugendhilfe zum Umgang mit rechtsextrem orientierten jungen Menschen in MV


Schwerin am  10.10. und 14.11.2014
Anklam am 24.10. und 21.11.2014

Weitere Informationen finden Sie hier!


Expertisen für Demokratie

Wie kann Ausstiegsarbeit gelingen?
Ausstiegsprozesse aus der rechten Szene

Expertise von Kurt Möller


RECHTS

— das betrifft mein Kind?

                   EXTREMISMUS

Ratgeber für Eltern vom Thüringer Beratungsdienst für Eltern, Kinder und Jugendliche –
Ausstieg aus Rechtsextremismus und Gewalt

 


 

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Friedrich-Ebert-Stiftung
- Projekt gegen Rechtsextremismus
 
 

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